Paris mit Postbus ab Aachen

Paris ist immer eine Reise wert, sei es nur um einem Besucher aus Amerika die „Stadt der Lichter“ zu zeigen oder einfach Lust auf authentische vietnamesische „Phở“ haben.

Von Aachen aus erreicht man mit dem Thalys nach etwa 2,5 Stunden Gare du Nord. Ein Ticket ist ab 35 €, wenn man 3 Monate vorher kauft. Wer keine 3 Monate im voraus planen kann, dem ist der Postbus eine gute Alternative (23 €). So sind wir am Freitag, gegen 9:00 Uhr ab Aachen in den gelben Reisebus eingestiegen, und mit etwas Verspätung wegen Stau nach ca. 5,5 Stunden am Gare de Gallieni angekommen.

postbus

Da wir bereits Metro-Tickets von der letzten Reise noch hatten, ging es ruckzuck in die Metro mit der Linie 3 Richtung Zentrum. Es empflieht sich einen 10-er Block (14,10 €) zu kaufen oder ein Tagesticket Paris Visite 11,15 €. Über airbnb haben wir eine Unterkunft in 110 Avenue de Saint-Ouen gefunden, nicht weit von Montmartre. Das Appartement war zwar klein, für den Kurztrip völlig in Ordnung und erfüllte seinen Zweck. Eine Übernachtung kostete 60 €. Viele Geschäfte, Supermarkt, Bäckereien … Wir haben jeden Tag gemütlich gefrühstückt, richtig französisch mit frischen Baguettes.

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Eine kurze Anekdote: Der Gastgeber hat uns alles erklärt, vom Fußmarsch zum Sacré-Cœur bis zu dem Notfall-Telefon seines Freundes, der gerade sich in Afrika befindet, aber nicht wie man die Hof-Tür öffnet. So standen wir völlig verzweifelt vor der verschlossenen Tür, drehten hin und wieder am Türknopf, tasteten mehrmals entlang den Türrahmen, traten wüten gegen das Türblatt. Sesam blieb zu. Es war keiner da, den wir hätten fragen können. Der Trick war ganz einach. In Paris befindet sich bei solchen elektronisch gesicherten Türen seitlich irgendwo ein metallic grauer 5-Cent-großer Knopf, der durch leichter Berührung das Tor zum Universum öffnet. Wenn man es weiß!

OpensesameintroWer unbedingt ein Foto mit dem Eifelturm als Nachweis seines Paris-Aufenthalts benötigt, soll bei der Metro Station „Trocadéro“ aussteigen, dort hat man den besten Blick auf das Pariser Wahrzeichen. Auch diverse Obskuritäten sah man dort, z.B. Fußballfans aus Portugal.

portugiese

Wo geht man in Paris vietnamesisch essen? Im „treizième“ versteht sich, das ist das 13. Arrondisment, Metrostation Place d’Italie oder Tolbiac. Sehr zu empfehlen ist „Phở Bờm“, Ave de Choisy 71. Lecker, authentisch. Wer zu den Stoßzeiten kommt, wird schwer einen Platz finden, da der Laden gut besucht ist. Als Getränk sollte man „trà đá chanh“ bestellen, eine Karaffe frischer Zitronentee für nur 4,50 €. Und vielleicht ein bisschen französisch, wenn man kein Vietnamese ist. Denn die englische Karte ist etwas befremdlich: „chicken jumped into sweet sour sauce“ soll „gebratenes Hühnerfleisch süß-sauer“ bedeuten. 

banhxeo.jpgPho bom 2016.05.21pho1

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